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Die Vorlesungsinhalte sollen einen ersten Zugang zu dem breiten Fachgebiet der Moraltheologie und der Theologischen Ethik ermöglichen. Anhand ausgewählter Inhalte kann eine Auseinandersetzung mit einigen zentralen Begriffen und Konzeptionen moraltheologischer Reflexion ermöglicht werden, die dann in einem zweiten Schritt mit konkreten Anwendungen aus den sogenannten Bereichsethiken (z.B. Beziehungsethik, Medizinethik, Medienethik) verknüpft werden. Zentral dabei ist die persönliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Thematiken, um die Kompetenz zu erlangen, in beruflichen Kontexten u.a. den Dialog mit Ratsuchenden fundiert zu gestalten.
Ba M 3 "Das christliche Menschenbild im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung"
Selbstlern-Module; 20.04.; 11.05; 01.06; 22.06; 13.07.
Mündliche Prüfung
Krankheit und Sterben bilden in der gegenwärtigen Leistungsgesellschaft eine Thematik, die oftmals verdrängt wird, obwohl sie zu den menschlichen Grunderfahrungen gehört. Lässt sich die Konfrontation mit diesen Tatsachen nicht mehr umgehen, prägen Begriffe wie Selbstbestimmung, Würde oder auch die Angst vor einem Ausgeliefertsein die Situation.
Die Spannung zwischen zu wahrender Autonomie und einer personorientierten Fürsorge als Unterstützung des erkrankten Menschen gilt es, im Kontext der modernen Medizin und ihrer vielfältigen Möglichkeiten zu balancieren.
Das interdisziplinäre Oberseminar geht konkreten medizinethischen Fragestellungen zu Krankheit und Gestaltung des Sterbens – auch anhand von Fallbeispielen – nach und stellt sich der aktuellen Diskussion, ob der assistierte Suizid künftig als „Mittel der Wahl“ für eine selbstbestimmte Beendigung des Lebens zu rechtfertigen ist.
Lizentiats- und Doktoratsstudiengang
23.04; 21.05.; 18.06.; 02.07.
Seminararbeit; aktive Mitarbeit, Partizipation bei allen Terminen; Bereitschaft zur Gestaltung einer Lehreinheit
Medien sind in der heutigen postmodernen Gesellschaft zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. Einerseits erleichtern sie z.B. die Kommunikation und ermöglichen einen schnellen Zugang zu Informationen, andererseits beinhaltet ihre Nutzung zum Teil auch ungewollte „Nebenwirkungen“, wie die unbeabsichtigt hinterlassene Datenspur oder das Phänomen des „Cybermobbings“.
Die Vorlesung wird – vor dem Hintergrund einer Einführung in das Fach und exemplarisch ausgewählten Kernbegriffen – diese Ambivalenz hinsichtlich der Chancen und Risiken aus individualethischer Perspektive aufgreifen, die Veränderungen einer medial vermittelten Kommunikationskultur betrachten und Elemente (medien)ethischer Argumentation in einem gemeinsamen Diskurs reflektieren.
M 4 "Digitalisierung (als Aufgabe von Theologie in Kirche und Welt)"
Dienstags, 9-11 Uhr
Lerntagebuch
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