22

Mit der „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen ‚Nostra aetate‘“, erkennt das kirchliche Lehramt an, dass auch andere Religionen und Kulturen „nicht selten einen Strahl jener Wahrheit wiedergeben, die alle Menschen erleuchtet“ (Nr. 2). Aus einer Wertschätzung des Religiösen über das Christentum hinaus müssen dementsprechend auch Konsequenzen für den religionspädagogischen Auftrag in Theologie und Kirche erfolgen. Chancen, Herausforderungen und Grenzen des interreligiösen Dialogs sollen in der Vorlesung deutlich werden lassen, dass das Lernen an und mit dem Fremden nicht nur möglich, sondern – für Kirche und Gesellschaft gleichermaßen – unerlässlich ist und bleibt.
M14 (MT)
Donnerstag, 10:15-11:00 Uhr
Die Vorlesung ordnet die Herausforderung der Weitergabe des Glaubens vor dem Hintergrund religiöser Lehr-Lern-Prozesse ein, die auf dem Boden christlicher Gemeinden initiiert werden. Didaktische Konzeptionen katechetischen Lernens veranschaulichen hierbei Möglichkeiten, ein Verständnis für die sakramentale Grundstruktur der Kirche adressatengerecht zu vermitteln. Unter Berücksichtigung gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen (Globalisierung, Pluralisierung, Säkularisierung, Individualisierung), aber insbesondere auch solcher kirchlicher Art (Pastorale Räume, Großpfarreien), will die Vorlesung für die alltägliche haupt- und ehrenamtliche Arbeit sensibilisieren.
M11 (MT)
Donnerstag, 15:15-16:00 Uhr
