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Gemeinsame Monographie mit Daniela Dohr und Ireneusz Celary
Logos-Verlag, Berlin
Gemeinsame Monographie mit Daniela Dohr und Ireneusz Celary
Logos-Verlag, Berlin
Herausgeberschaft mit Lilian Schwalb und Johanna Neuling
Wochenschau-Verlag, Frankfurt a.M.
Herausgeberschaft mit Lilian Schwalb und Johanna Neuling
Wochenschau-Verlag, Frankfurt a.M.
Im Rahmen eines Fachtags (BKK Innovativ: Allein im Team? Wie Unternehmen Einsamkeit vorbeugen und Zusammenhalt fördern) des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK), diskutierte JProf. Dr. Sebastian Kießig, in seiner Eigenschaft als BBE-Mitglied, über Möglichkeiten des Umgangs mit Einsamkeit(en) in der Arbeitswelt.
JProf. Kießig ging in seinen Beiträgen darauf ein, dass aus den Erfahrungen bürgerschaftlichen Engagements (zu denen auch religiöse bzw. kirchliche Organisationen gehören) Verständnisse von Einsamkeit(en), Hinweise zur Prävention sowie zu den Möglichkeiten niedrigschwelligen Wirkens gewonnen werden können. Die Diskussion kann hier nachgesehen werden. Die Erfahrungen des Fachtags wurde in einer praxisorientierten Handreichung („Einsam im Job“) zusammengeführt und vom BKK herausgegeben.
Foto: KHKT/privat


Im Rahmen des EU-geförderten Projektes CRODUCIK konnte JProf. Dr. Sebastian Kießig im Internationalen Symposium „Diakonie und eine dienende Kirche“ einen Forschungsbeitrag einbringen. Auf Einladung der Universität Zagreb stellte der Kölner Pastoraltheologie die verbandliche Caritasentwicklung samt ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit in Deutschland vor.
Schwerpunkt seiner Darstellung waren die in seinem Projekt Soziales und Religion erhobenen Daten im Caritas-Ehrenamtsnetzwerk hinsichtlich der religiösen Motivation freiwillig Engagierter und der Haltungen zur Kirchen- und Pastoralentwicklung. JProf. Dr. Kießig zeigt hierbei, dass die karitativ-freiwillig Engagierten in Deutschland sehr diverse Überzeugungen und Motivationen haben.
Die internationalen Beiträge aus Kroatien, Deutschland, Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Italien führten die Überzeugung zusammen, dass die diakonischen Entwicklungen zu einer gesellschaftlich wirksamen wie auch einer sich fortwährend reflektierenden Kirche beitragen.
Für weitergehende Informationen können Sie auch die Berichterstattung der Universität Zagreb nachlesen:
Fotos: Sr. Prof. Dr. Ana Thea Filipović, Zagreb


Der langjährige Ordinarius für Christliche Spiritualität und Homiletik an der KU Eichstätt-Ingolstadt, Univ.-Prof. Dr. Dr. Erwin Möde, nutzte einen Besuch am hiesigen Lehrstuhl für Pastoraltheologie, mit Magister- und Lizentiatsstudierenden in das Gespräch zu pastoralen Gesprächsführungen zu kommen. Im Rahmen der pastoraltheologischen Vertiefungsvorlesung (M21, Personenbezogene Pastoral der Lebenslagen) führte der renommierte Theologe und Psychologe in einen psychotherapeutischen Transfer für die seelsorgerische Gesprächsführung ein.
Ausgehend vom Wissen, das theologisches Arbeiten und seelsorgerische Begleitung immer am Wort ansetzen, frug Prof. Möde nach den Erkenntnissen der Psychologie, ein tiefergehendes Hören und Sprechen zu erlangen. Die Methode des Sprechens zeichnet sich durch Zeit und Zuhören, das Wissen um (gespiegelte) Antworten als auch das Herbeiführen von Beruhigung aus. Hierbei stellte Prof. Möde die Forschungen des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers Erik Erikson vor, „die in der Seelsorge rezipiert und angewandt werden können. Eriksons Methode ist ein Prozess der Einsichtnahme in sich selbst, der mit dem Evangelium ausbuchstabiert werden kann.“ (Prof. Möde)
JProf. Dr. Sebastian Kießig dankte Prof. Dr. Dr. Erwin Möde für sein Kommen, den forschungsstarken, interdisziplinären Einblick, der „der Seelsorge als das schlagende Herz der Kirche“ (DBK: In der Seelsorge schlägt das Herz der Kirche, 2022) einen gangbaren pastoralpsychologischen Zugang vorstellte. Eine intensive Diskussion mit Studierenden zu Grenzerfahrungen in seelsorgerischen Gesprächen, rundete die Lehrveranstaltung nicht nur ab, sondern unterzog die Vorlesung sogleich einem Praxistest, der sicherlich – nach der Lehrveranstaltung – noch vielerlei folgen wird.


