Vom 22.-28.02.2026 hielt sich Frau Prof. Dr. Kana Hamatani von der Chuo University in Tokio zu einem Forschungsaufenthalt in Köln auf. Die an der berühmten, von Jesuiten geführten, Sophia University ausgebildete Germanistin ist heute als Bildungswissenschaftlerin an einem Forschungsprojekt beteiligt, das unter der Leitung von Frau Prof. Mina Hattori (Universität Nagoya) als Ziel „eine internationale Vergleichsstudie zur Schaffung religiösen Wissens und zur Praxis religiöser Bildung im Hinblick auf plurale Werte und interreligiöse Verständigung“ anvisiert. Neben Südkorea, Indonesien, der Türkei und Italien ist Deutschland Schwerpunkt dieses Vorhabens.
Am Lehrstuhl für Katechetik und Didaktik des Religionsunterrichts gewährte ihr JProf. Dr. Samuel Acloque Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der Religionspädagogik. In diesem Zusammenhang erfolgte ein zweitägiger Exkurs ins Nachbarbistum an die Mosel, wo es die Leiterin der Fachstelle der Katholischen Erwachsenenbildung Trier, Frau Katharina Zey-Wortmann, unserem Gast ermöglichte, an ausgewählten Veranstaltungen teilzunehmen, die das Selbstverständnis Katholischer Erwachsenenbildung verdeutlichen und somit einen institutionellen Lernort religiöser Bildung veranschaulichen, der ein Spezifikum des deutschsprachigen Raumes darstellt.
Während der von Katharina Zey-Wortmann und JProf. Acloque organisierte und moderierte „Theo-Talk“ am 25.02. das Thema der Telefonseelsorge ins Zentrum rückte, konnte unser Gast am 26.02. Einblick in ein spezifisch interreligiöses Format gewinnen: An der Mitgliederversammlung der AG Gemeinsam Gedenken Gestalten, beider neben der KEB verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Synagoge, Politik und Zivilgesellschaft versammelt waren, wurde sie, wie schon am Abend zuvor, auf das herzlichste willkommen geheißen. Der Paulinus, die Kirchenzeitung des Bistums Trier, kündigte indes eine Berichterstattung zum„Theo-Thalk“ und den von der KHKT vermittelten Ehrengast an, der in Kürze erscheinen soll.
Dankenswerterweise erhielten wir durch die freundliche Unterstützung der Mitarbeitenden der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier die Möglichkeit, am Morgen des 26.02. in den dortigen Räumlichkeiten Prof. Hamatani ausführliche Interviews zu geben. Der historische Lesesaal der Bibliothek, der zugleich ein öffentlicher Ort religiöser Bildung ist, an dem alle Bürgerinnen und Bürger partizipieren können, wird ihr in besonderer Erinnerung bleiben.
Am Ende dieses Austauschs stehen der beidseitige Wunsch und der feste Entschluss des bleibenden Austauschs.

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