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Dr. theol. Manuel Schlögl

Dr. theol. Manuel Schlögl

Lehrstuhlverwalter Dogmatik und Ökumenischer Dialog
Forschungsschwerpunkte:
  • Theologie der Spiritualität und Mystik in der Neuzeit
  • Christologie und christologische Dogmengeschichte
  • Rezeptions- und Transformationsprozesse in der Begegnung von Christentum und hellenistisch-römischer Kultur in der Alten Kirche (Stichwort: Chresis)
  • Theologie von Joseph Ratzinger, ihre Kontextualisierung und Rezeption
  • Denken des Religionsphilosophen Ferdinand Ulrich, sein Einfluss auf die Theologie Hans Urs von Balthasars

Monographien

Joseph Ratzinger in Münster 1963-1966, Münster 2012.

Dialogverlag 2012 (175 S.) Rezensionen: Klerusblatt 92 (2012), 282 (F. Trenner); Mitteilungen des Instituts Papst Benedikt XVI. 5 (2012), 114-119 (R. Voderholzer); PBB Nr.4 v. 27.1.2013, 24 (Red.); Lateranum LXXIX (2013), 561-563 (A. Buckenmaier); Anzeiger für die Seelsorge 5 (2013), 39 (WZ); Die Neue Ordnung 70 (2016), 398-400 (H.-B. Gerl-Falkovitz: Spurensicherung eines großen Weges. Zu Joseph Ratzingers frühen Professorenjahren)

Mystik-Atheismus-Dunkle Nacht. Johannes vom Kreuz und Therese von Lisieux im Gespräch mit dem neuzeitlichen Atheismus (Studien zur Spiritualität und Seelsorge Bd. 3), Regensburg 2013

Pustet-Verlag 2013 (403 S.). Rezension: Göttingische Gelehrte Anzeigen 268 (2016), 16-28 (S. Lüttich) Stellungnahme: Alois M. Haas, Mystik und Atheismus, in: Katja Thörner, Martin Thurner, Hg., Religion, Konfessionslosigkeit und Atheismus, Freiburg-Basel-Wien 2016, 77-109, 109 Anm.108: „Leider ist mir eine außerordentlich wichtige, in allen Hinsichten kompetente und souveräne Studie von Manuel Schlögl (…) bis vor kurzem entgangen. Sie sei schließlich allen Lesern und Leserinnen aufs angelegentlichste zur Lektüre empfohlen!“

Am Anfang eines großen Weges. Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. in Bonn und Köln (Monografische Beiträge zu den Mitteilungen des Instituts Papst Benedikt XVI. Bd. 1), Regensburg 2014

Verlag Schnell & Steiner 2014 (208 S.). Rez. Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das alte Erzbistum Köln Heft 217 (2014), 345-346 (H. Moll); Christ in der Gegenwart Nr. 31/2015, 350 (J. Backes); FoKTh 31 (2015), 144-146 (Th. Paprotny); Klerusblatt 96 (2016), 194 (H.-B. Gerl-Falkovitz); UVK 48 (2018), 338-340 (Th. Paprotny).

  • 1979:  Geboren am 07.12. in Passau
  • 1999: Abitur am Europäischen Gymnasium Leopoldinum Passau; Dr. Otto Thaler-Preis für herausragende Leistungen in den Alten Sprachen
  • 1999-2004: Studium der Kath. Theologie an der Univ. Passau und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Abschluss mit dem Diplom
  • 1999-2001: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Moraltheologie (Univ. Passau)
  • 2002-2004: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und Pastoraltheologie (Univ. Passau)
  • 2001-2004: Stipendiat der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk e.V.
  • 2004-2005: Pastoralpraktikum in der Diözese Passau
  • 25.6.2005: Priesterweihe in Passau
  • 2005-2009: Kaplan im Pfarrverband Pfarrkirchen und im Pfarrverband Eichendorf
  • 2006-2008: Fortbildung in Geistlicher Begleitung und Seelsorgerlicher Gesprächsführung am Katholischen Evangelisationszentrum Maihingen (Zertifikat)
  • 2009-2012: Promotionsstudium im Fach Dogmatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, nebenamtlich Seelsorger im Provinzhaus Friedrichsburg der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung
  • 2010-2011: Wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. em. Dr. Harald Wagner (Univ. Münster)
  • 26.1.2013: Promotion zum Dr.theol. (Hauptfach: Dogmatik, Nebenfächer: Alte Kirchengeschichte, Ökumenische Theologie – summa cum laude)
  • 2013-2015: Subregens am Interdiözesanen Studienhaus St. Lambert, Grafschaft-Lantershofen, Lehrveranstaltungen in den Fächern Liturgiewissenschaft und Dogmatik
  • 2015-2016: Freistellung zum Habilitationsstudium im Fach Dogmatik an der Univ. Wien, nebenamtlich Seelsorger im Pfarrverband Sitzendorf a. d. Schmieda
  • 2016-2020: Pfarrvikar im Pfarrverband Passau-St. Anton, weiterhin Freistellung (30%) zum Habilitationsstudium an der Univ. Wien
  • Sommersemester 2020: Lehrbeauftragter im Fach Dogmatik an der Univ. Wien
  • Seit Mai 2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ferdinand Ulrich-Archiv Passau
  • 1.4.2021: Berufung auf den Lehrstuhl für Dogmatik und ökumenischen Dialog an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT)
  • Neuer Schülerkreis Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. e.V.
  • Arbeitsgemeinschaft Theologie der Spiritualität (AGTS)

Dogmatik und ökumenischer Dialog

Die Dogmatik „beschäftigt“ das, was dem Glauben wichtig ist. Schon bei Thomas von Aquin ist das Erkennen-Wollen Gottes letztlich ein Akt der Liebe, der keinem äußeren Grund folgt, sondern dem inneren Sehnen und Streben nach dem Gott, der nicht ohne den Menschen sein will und sich ihm deshalb auf vielfältige Weise mitgeteilt hat.

Während in der Alltagssprache „dogmatisch“ oft gleichbedeutend mit „rechthaberisch, festgefahren“ oder sogar „intolerant“ verwendet wird, bedeutet „Dogmatik“ als Lehrfach geradezu das Gegenteil: nicht Abschluss, sondern Eröffnung eines Dialogs über den Gott Jesu Christi und seine Vergegenwärtigung in der Schrift, in der Überlieferung und im Handeln der Kirche. „Dogmen“ sind also „keine Mauern, die uns den Blick verstellen, sondern offene Fenster auf das Unendliche hin“ (Joseph Ratzinger).

In unterschiedlicher Gewichtung und Kombination sind Gottes- und Trinitätslehre, Schöpfungslehre, Theologische Anthropologie und Mariologie, Christologie und Soteriologie, Ekklesiologie und Sakramentenlehre sowie die Eschatologie „Thema“ der Dogmatik.

Sie „ökumenisch“ zu gestalten, ist ein wichtiges Erbe des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der „Dialog“ bezieht neben der evangelischen und reformierten auch bewusst die orthodoxe und anglikanische Theologie mit ein, nicht zuletzt das Judentum als das „ältere Geschwister im Glauben.“ Hinzu kommen auch jene, die nicht oder nicht mehr Christen sind und die es im Sinne der Neuevangelisierung anzusprechen gilt.

So kommt der Dogmatik heute eine Schlüsselfunktion zu, indem sie eine lebendige geschichtliche Vergewisserung und systematische Erschließung des Glaubensgutes mit einer zeitgemäßen Verkündigung verbindet. Die Orientierung an den großen theologischen Entwürfen der Vergangenheit und Gegenwart und die Erschließung der spirituellen Dimension theologischen Fragens sollen den Studierenden helfen, ihre eigene Position zu reflektieren, zu vertiefen und so zu neuer Standfestigkeit im Glauben zu finden.

Dr. theol. Moses Asaah Awinongya SVD

Dr. theol. Moses Asaah Awinongya SVD

Dozent Dogmatik und Ökumenischer Dialog

Publikationen

Schöpfungsspiritualität. Antwort der Kirche in Afrika

in: Klaus Krämer und Klaus Vellguth (Hg.), Schöpfung. Miteinander leben im gemeinsamen Haus, Freiburg, Basel und Wien 2017, Ss. 235-245.

Conceptualising a Theology of the Common Priesthood of the Baptised

in: Shaji George Kochuthara (ed.), Asian Horizons, Vol. 9, 2/06 2015, 324-334.

Geb. 1972 in Namoo/Ghana, schloss er 1998 das Studium der Betriebswirtschaft an der University of Ghana, Legon, mit dem Bachelor ab. Unmittelbar anschließend begann er das Philosophiestudium am St. Victor’s Major Seminary in Tamale/Ghana. Nach dem Vordiplom in Philosophie und dem Noviziat kam er 2001 nach Deutschland, um an der PTH St. Augustin sein Theologiestudium abzuschließen. Er absolvierte das Diplom in Theologie 2005. Die Priesterweihe empfing er 2006. Von 2007 bis 2012 wirkte Awinongya in München als Kaplan mit Schwerpunkt Jugendpastoral. 2012 promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Im selben Jahr wurde er zum Lektor an der Phil.-Theol. Hochschule SVD St. Augustin für das Fach dogmatische Theologie berufen. 2014 wurde er zum Dozent in Dogmatik befördert.

2012 gründete Awinongya das Regentropfen College of Applied Sciences in Namoo/Ghana, dessen Aufsichtsratsvorsitzender er bis heute ist. Außerdem ist er der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks Afrika Deutschland (NAD).

Wissenschaftlicher Werdegang

1998 – Bachelor in Betriebwirtschaftslehre (University of Ghana, Legon - Ghana).
2000 – Vordiplom in Philosophie (St. Victor’s Major Seminary, Tamale – Ghana).
2005 – Diplom in Theologie (Phil.-Theol. Hochschule SVD St. Augustin, Sankt Augustin).
2012 – Doktorat in Theologie (Ludwig-Maximilians-Universität, München).

  • Mitglied der Akademie Völker und Kulturen
  • Vorstand der Stiftung Regentropfen – Bildung zum Leben
  • Vorstand der Arnold-Janssen-Stiftung
  • Ehrenamtlicher Präsident – Regentropfen College of Applied Sciences, Ghana

SS 2015

  • Theologie der Sakramente
  • Das Selbstverständnis des gemeinsamen Priestertums im Kontext des II. Vatikanischen Konzils.

WS 2014/15

  • Soteriologie: Das Heil in Jesus Verkündigung, Tod und Auferweckung.

WS 2013/14

  • Schöpfungslehre – Schöpfung und Mensch.

SS 2013

  • Soteriologie: Das Heil in Jesus Verkündigung, Tod und Auferweckung.
  • „Was ist Wahrheit?“ Eine theologische Reflexion zum Wahrheitsbegriff Jesu nach Benedikt XVI (2019).